Deutschland hat bei der Energieresilienz gepennt! (Jakob Schlandt)

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Meta-Beschreibung: Energieresilienz braucht klare Ziele: Jakob Schlandt erklärt, was Deutschland bei Beteiligung, Stromnetzen und Krisenvorsorge jetzt ändern muss.

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Bild-Alt-Text: Energieresilienz im Gespräch: Claus Hartmann und Jakob Schlandt im Podcast Energie im Wandel

Jakob Schlandt: Deutschland hat bei der Energieresilienz ziemlich gepennt

Wie sieht ein Energiesystem aus, das klimaneutral, bezahlbar und zugleich krisenfest ist? Diese Frage lässt sich nicht allein mit technischen Modellen beantworten. Sie betrifft politische Prioritäten, gesellschaftliches Vertrauen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. In der neuen Folge von Energie im Wandel spricht Claus Hartmann mit Jakob Schlandt, Head of Policy & Markets bei HIC Consulting, über Bürgerbeteiligung, Netzplanung und Energieresilienz. Das Gespräch zeigt: Die Transformation braucht mehr als Ausbauziele. Sie braucht Menschen, die Zusammenhänge verstehen, Entscheidungen mittragen und von der Politik erwarten können, dass angekündigte Ziele tatsächlich umgesetzt werden.

Vom Energiejournalismus in die Beratung

Jakob Schlandt beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Energiepolitik und Energiewirtschaft. Geprägt wurde sein Interesse schon früh durch Tschernobyl und die wachsende öffentliche Debatte über den Klimawandel. Später studierte er Wirtschaftsgeschichte und Politik, arbeitete als Journalist und leitete beim Tagesspiegel Background Energie & Klima ein spezialisiertes Redaktionsteam. Dort beobachtete er aus nächster Nähe, wie sich Märkte, Regulierung und politische Prioritäten gegenseitig beeinflussen.

Heute leitet er bei HIC Consulting den Bereich Policy & Markets und das Berliner Büro. Der Wechsel aus dem Journalismus in die Beratung hat seine Perspektive erweitert. Statt politische und wirtschaftliche Prozesse nur zu analysieren, arbeitet er nun an konkreten Projekten, moderiert Stakeholderprozesse und beschäftigt sich intensiv mit Regulierung, Marktmechanismen und Energieresilienz. Seine Grundhaltung bleibt differenziert: Große Verteilungsfragen sieht er beim Staat, funktionierende Märkte möchte er möglichst vor unnötigen Eingriffen schützen.

Bürgerbeteiligung muss mehr leisten als Zustimmung messen

Ein Schwerpunkt des Gesprächs sind die Community-Szenarien der Plattform Energie miteinander. Hinter der Plattform steht Amprion. Sie soll Menschen dabei unterstützen, sich mit Stromnetzen, Energiewende und langfristiger Systemplanung auseinanderzusetzen. Dabei geht es nicht nur darum, Zustimmung oder Ablehnung zu einzelnen Technologien abzufragen.

Viele klassische Umfragen reduzieren die Energiewende auf einfache Entscheidungen: mehr oder weniger Windkraft, mehr oder weniger Photovoltaik, Zustimmung oder Ablehnung. Solche Fragen sind leicht verständlich, bilden aber die Wechselwirkungen eines Energiesystems kaum ab. Mehr Elektrolyse erhöht beispielsweise den Strombedarf, stellt zugleich jedoch Wasserstoff für andere Anwendungen bereit. Mehr erneuerbare Erzeugung braucht Netze, Speicher, flexible Verbraucher und steuerbare Leistung. Wer nur einen Baustein betrachtet, übersieht die Folgen für das Gesamtsystem.

Claus bringt die Dimension des zugrunde liegenden Szenariorahmens im Gespräch treffend auf den Punkt:

„Ich habe eine Megatabelle vor mir. Das ist ja richtig Holz.“

Genau diese Komplexität musste für die Community-Szenarien so reduziert werden, dass Menschen fundiert antworten können, ohne mit Fachdetails überfordert zu werden. Die Fragen orientieren sich am Szenariorahmen, der dem Netzentwicklungsplan zugrunde liegt. Er beschreibt unter anderem, wie viel Photovoltaik, Windenergie, steuerbare Kraftwerksleistung, Elektrolyse oder Wärmepumpen in den Jahren 2037 und 2045 im System erwartet werden.

Wunsch und Erwartung sind nicht dasselbe

Der besondere Ansatz der Befragung liegt in der Trennung zwischen Wunsch und Erwartung. Die rund 2.500 Teilnehmenden beantworteten nicht nur, wie das Energiesystem 2045 ihrer Meinung nach aussehen sollte. Sie gaben ebenfalls an, welche Entwicklung sie tatsächlich erwarten. Aus diesen Antworten entstehen ein Wunschsystem und ein Erwartungssystem.

Diese Differenz ist politisch aufschlussreich. Menschen können sich einen schnelleren Ausbau wünschen und gleichzeitig bezweifeln, dass Politik, Verwaltung und Wirtschaft ihn umsetzen. In klassischen Umfragen verschwimmen beide Ebenen oft. Manche Befragte formulieren ihre Wünsche bereits vorsichtiger, weil sie ambitionierte Lösungen für unrealistisch halten. Die Community-Szenarien machen diese verdeckte Resignation sichtbar.

Die ersten Ergebnisse zeigen einen klaren Wunsch nach mehr Tempo. Besonders deutlich ist die Abweichung bei Speichern: Im Durchschnitt wünschen sich die Teilnehmenden rund 41 Prozent mehr als im betrachteten Szenario. Bei Windenergie an Land liegt der gewünschte Zuwachs etwa 23 Prozent höher. Auch Photovoltaik auf Gebäuden wird stärker gewünscht. Bei Freiflächenanlagen und Offshore-Wind fallen die Abweichungen kleiner aus.

Insgesamt ergibt sich bei Photovoltaik und Windenergie ein gewünschter zusätzlicher Ausbau von ungefähr 130 Gigawatt gegenüber dem zentralen Szenario. Die Erwartung der Teilnehmenden liegt dagegen ungefähr auf dem Niveau dieses Szenarios, teilweise sogar darunter. Der Wunsch nach Beschleunigung trifft also auf Zweifel an der Umsetzung.

Junge Menschen zweifeln an der politischen Lieferfähigkeit

Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen den Altersgruppen. Bei älteren Teilnehmenden liegen Wunsch und Erwartung näher beieinander. Jüngere Menschen erwarten deutlich seltener, dass die von ihnen gewünschten Ziele tatsächlich erreicht werden. Jakob Schlandt deutet das als Ausdruck einer breiteren Enttäuschung über die Lieferfähigkeit der Politik.

Die Gründe sind nachvollziehbar. Verzögerte Großprojekte, Probleme bei der Bahn, schleppende Digitalisierung und komplizierte Genehmigungen prägen die öffentliche Wahrnehmung. Wer wiederholt erlebt, dass politische Versprechen nur langsam Realität werden, verliert Vertrauen. Für die Energiewende ist das gefährlich. Sie verlangt langfristige Investitionen und Veränderungen im Alltag. Ohne glaubwürdige Umsetzung entsteht aus Zustimmung schnell Frustration.

Dabei zeigt das Projekt zugleich etwas Ermutigendes: Menschen können komplexe Zusammenhänge erfassen. Die Teilnehmenden entwickelten überwiegend kohärente Vorstellungen. Ihre Antworten passten also in vielen Fällen systemisch zusammen. Bürgerbeteiligung muss deshalb nicht bei einfachen Stimmungsbildern enden. Mit verständlichen Informationen und gut gestalteten Fragen können Menschen differenziert über Ausbaupfade, Verbrauch, Speicher und Versorgungssicherheit nachdenken.

Claus beschreibt den Kern dieser Perspektive mit einem Satz:

„Die Energiewende ist eine Menschenwende.“

Technologien werden von Menschen geplant, finanziert, genehmigt, gebaut und genutzt. Wer Beteiligung ernst nimmt, gewinnt deshalb nicht nur Akzeptanz. Er erhält Wissen darüber, wo Erwartungen auseinandergehen, welche Zielkonflikte verstanden werden und wo politische Kommunikation versagt.

Energieresilienz ist mehr als ein hoher Zaun

Im letzten Teil des Gesprächs rückt die Energieresilienz in den Mittelpunkt. Jakob Schlandts Urteil fällt deutlich aus: Deutschland habe bei der strategischen Verankerung dieses Themas ziemlich gepennt. Zwar schützen Unternehmen ihre Anlagen, Stromnetzbetreiber üben Krisenszenarien und neue Gesetze verschärfen Anforderungen an kritische Infrastrukturen. Trotzdem fehlt ein gemeinsamer Rahmen.

Schutzvorschriften beantworten vor allem die Frage, wie hoch der Zaun um eine Anlage sein muss oder welche Maßnahmen gegen Cyberangriffe notwendig sind. Energieresilienz geht weiter. Sie fragt, wie lebenswichtige Versorgung unter schwierigen Bedingungen aufrechterhalten oder schnell wiederhergestellt werden kann. Dafür braucht es konkrete Szenarien, definierte Schutzniveaus, klare Zuständigkeiten und eine Antwort auf die Finanzierungsfrage.

Unternehmen können nicht allein entscheiden, gegen welche Ereignisse sie vorsorgen sollen. Ein Netzbetreiber könnte nahezu unbegrenzt zusätzliche Sicherheit einkaufen. Doch welche Maßnahmen gesellschaftlich notwendig und wirtschaftlich angemessen sind, muss politisch festgelegt werden. Fehlt diese Entscheidung, bleibt unklar, welche Kosten über Regulierung und Netzentgelte anerkannt werden.

Was Deutschland von anderen Ländern lernen kann

Finnland verankert Resilienz seit Langem als gemeinsame Aufgabe von Staat, Kommunen und Wirtschaft. In branchenspezifischen Pools arbeiten die Beteiligten an regional passenden Lösungen. Kommunale Netzbetreiber können sich etwa bei Brennstofflagern abstimmen oder gemeinsam Vorsorgekonzepte entwickeln. Diese dezentrale Zusammenarbeit verbindet nationale Leitlinien mit lokaler Verantwortung.

Schweden denkt Energieversorgung als Teil einer umfassenden Gesamtverteidigung und untersucht, wie Regionen oder Städte im Krisenfall als Inselnetze betrieben werden könnten. Polen bündelt Zuständigkeiten stärker bei einem zentralen Energiekoordinator. Großbritannien arbeitet mit systematischen Risikoinventaren, die mögliche Ereignisse und Eintrittswahrscheinlichkeiten für mehrere Jahre betrachten. Israel setzt zusätzliche Anreize für Photovoltaik auf Dächern in Ballungsgebieten, weil lokale Erzeugung dort auch einen Zivilschutzwert besitzt.

Diese Beispiele lassen sich nicht einfach kopieren. Sie zeigen jedoch gemeinsame Prinzipien: Risiken werden konkret beschrieben, Verantwortung wird zugeordnet, Zusammenarbeit wird organisiert und Vorsorge regelmäßig geübt. Deutschland verfügt zwar über leistungsfähige Feuerwehren, kompetente Netzbetreiber und viele gute Einzelinitiativen. Was fehlt, ist ein strategischer Rahmen, der diese Aktivitäten miteinander verbindet.

Claus erinnert im Gespräch an eine Untersuchung deutscher Berufsfeuerwehren und fasst die Lage ausgewogen zusammen:

„Ich wollte jetzt nur noch ein bisschen Beruhigung ausstrahlen. Es ist nicht alles schlecht.“

Gerade diese Differenzierung ist wichtig. Energieresilienz beginnt nicht bei null. Sie leidet jedoch darunter, dass Qualität und Priorität vielerorts von einzelnen engagierten Personen abhängen. Gute Vorsorge darf kein Zufallsprodukt sein.

Kleine Entscheidungen können große Wirkung entfalten

Nicht jede Verbesserung erfordert milliardenschwere Investitionen. Manchmal fehlt lediglich eine geeignete Schnittstelle, über die ein externes Notstromaggregat in ein lokales Netz einspeisen kann. Wird sie später nachgerüstet, entstehen hohe Kosten. Wird sie von Anfang an in Ausschreibungen berücksichtigt, kann über zehn oder fünfzehn Jahre schrittweise eine robustere Infrastruktur entstehen.

Das Beispiel zeigt, warum Resilienz früh in Planung, Beschaffung und Regulierung einfließen muss. Krisenfestigkeit lässt sich nicht kurzfristig bestellen, wenn eine Störung bereits eingetreten ist. Sie entsteht durch Standards, Übung, Redundanz und vorausschauende Investitionen. Zugleich muss verhindert werden, dass jedes Unternehmen eigene Annahmen entwickelt und dadurch teure oder widersprüchliche Lösungen entstehen.

Klimaneutralität und Krisenfestigkeit gehören zusammen

Die Energiewende verändert Erzeugung, Netze und Verbrauch grundlegend. Dezentralität kann dabei die Resilienz erhöhen. Photovoltaik, Speicher, flexible Verbraucher und lokale Inselnetzlösungen schaffen zusätzliche Handlungsmöglichkeiten, wenn zentrale Strukturen ausfallen. Gleichzeitig entstehen neue Abhängigkeiten von digitaler Steuerung, Kommunikationsnetzen, Lieferketten und kritischen Komponenten.

Deshalb dürfen Klimaschutz und Versorgungssicherheit nicht gegeneinander ausgespielt werden. Ein gut gestaltetes erneuerbares Energiesystem kann beides stärken. Voraussetzung ist, dass Resilienz von Beginn an als Planungsziel behandelt wird. Dazu gehören neben technischen Schutzmaßnahmen auch belastbare Institutionen, verfügbare Brennstoffe für verbleibende konventionelle Anlagen, klare Wiederanlaufkonzepte und gesellschaftlich legitimierte Prioritäten.

Beteiligung schafft Orientierung für das Energiesystem 2045

Die Community-Szenarien und die Debatte über Energieresilienz hängen enger zusammen, als es zunächst scheint. Beide Themen fragen, welche Zukunft wir wollen, welche Entwicklung wir erwarten und welche Verantwortung Politik übernehmen muss. Beteiligung kann Zielkonflikte sichtbar machen. Resilienz übersetzt gesellschaftliche Erwartungen in konkrete Schutzziele.

Entscheidend ist, dass Beteiligung Folgen hat. Ein Community-Szenario ersetzt keine parlamentarische Entscheidung und keine professionelle Netzplanung. Es kann aber zeigen, welche Ausbaupfade Menschen bevorzugen, wo Vertrauen fehlt und welche Argumente stärker erklärt werden müssen. Damit liefert es wertvolle Hinweise für Politik, Netzbetreiber und Unternehmen.

Differenzierung statt energiepolitischer Reflexe

Das Gespräch mit Jakob Schlandt zeigt außerdem, wie wichtig differenzierte Positionen in einer polarisierten Energiedebatte sind. Er beschreibt sich zugespitzt als Makro-Sozialist und Mikro-Marktwirtschaftler. Große Fragen der Verteilung betrachtet er als staatliche Aufgabe. Gleichzeitig warnt er davor, funktionierende Marktmechanismen durch kurzfristige Eingriffe zu beschädigen. Gerade im Strommarkt können gut gemeinte Preisgrenzen oder Gewinnabschöpfungen Investitionssignale verzerren und neue Fehlallokationen verursachen.

Auch seine Haltung zur Kernenergie hat sich verändert. Unter dem Eindruck von Tschernobyl war Jakob lange ein überzeugter Gegner. Rückblickend hält er es aus Klimaschutzgründen für sinnvoller, einige bestehende, vergleichsweise sichere Anlagen länger zu betreiben. Einen Neubau großer Reaktoren bewertet er wegen hoher Kosten und schwieriger Projektverläufe dagegen kritisch. Bei kleinen modularen Reaktoren sieht er offene ökonomische und sicherheitspolitische Fragen. Diese Position ist weder ein pauschales Ja noch ein grundsätzliches Nein. Sie trennt Weiterbetrieb, Neubau, Kosten und Sicherheitslage voneinander.

Genau diese Art der Differenzierung braucht die Transformation. Technologien erfüllen unterschiedliche Aufgaben, Märkte reagieren auf konkrete Regeln und Infrastrukturentscheidungen wirken über Jahrzehnte. Wer jede Debatte auf ein einfaches Dafür oder Dagegen verkürzt, verliert wichtige Zusammenhänge. Das gilt für Kernenergie ebenso wie für Windkraft, Netzausbau, Speicher oder steuerbare Kraftwerke.

Für Stadtwerke und kommunale Entscheider folgt daraus eine praktische Aufgabe: Sie müssen politische Ziele in belastbare Investitionsentscheidungen übersetzen. Dabei sollten sie nicht nur den erwarteten Normalbetrieb betrachten, sondern ebenso Störungen, Lieferketten und Wiederanlaufmöglichkeiten. Eine Anlage kann im Alltag wirtschaftlich optimal sein und im Krisenfall trotzdem entscheidende Schwächen haben. Umgekehrt kann eine kleine zusätzliche Schnittstelle den Nutzen einer Investition deutlich erhöhen.

Energieresilienz ist deshalb kein separates Spezialthema für Sicherheitsabteilungen. Sie gehört in Strategie, Technik, Regulierung, Beschaffung und kommunale Zusammenarbeit. Je früher sie berücksichtigt wird, desto geringer sind häufig die Mehrkosten. Zugleich braucht es verlässliche politische Leitplanken, damit Unternehmen wissen, welches Niveau erwartet, finanziert und regulatorisch anerkannt wird. Differenzierung bedeutet hier nicht Unentschlossenheit, sondern bessere Entscheidungen unter realen Bedingungen.

Für die Praxis bedeutet das: Resilienz darf nicht erst nach einem Ausfall diskutiert werden. Stadtwerke können heute prüfen, welche Anlagen schwarzstartfähig sind, wo externe Notstromversorgung angeschlossen werden kann und welche Partner im Krisenfall erreichbar bleiben. Kommunen können gemeinsame Übungen organisieren, Lagerkonzepte abstimmen und Ausschreibungen um robuste Schnittstellen ergänzen. Solche Schritte schaffen keine absolute Sicherheit. Sie erhöhen jedoch die Handlungsfähigkeit, verkürzen Wiederanlaufzeiten und machen Verantwortung im Ernstfall konkret sichtbar für alle.

Die neue Podcastfolge lädt dazu ein, Energiewende nicht als rein technisches Großprojekt zu betrachten. Sie ist eine gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe. Wenn Menschen systemische Zusammenhänge verstehen, können sie anspruchsvolle Entscheidungen mitdenken. Wenn Politik Ziele glaubwürdig verfolgt, wächst Vertrauen. Und wenn Energieresilienz klare Zuständigkeiten erhält, wird aus abstrakter Vorsorge konkrete Handlungsfähigkeit.

Höre dir die vollständige Folge von „Energie im Wandel“ an und erfahre, warum Wunsch und Erwartung im Energiesystem so weit auseinanderliegen, welche Erkenntnisse die Community-Szenarien liefern und was Deutschland jetzt für eine krisenfeste Energieversorgung tun sollte. Weitere Gespräche und Impulse zur Transformation findest du auf claushartmann.de.