Die Wärmewende ist einer der anspruchsvollsten Teile der Energiewende. Während bei Strom längst über Windparks, Solaranlagen, Speicher, Netzausbau und flexible Tarife gesprochen wird, wirkt Wärme für viele Menschen immer noch abstrakt. Sie steckt im Keller, in der Gastherme, in der Heizkostenabrechnung oder in politischen Debatten über kommunale Wärmeplanung. Aber was passiert eigentlich, wenn aus Plänen echte Infrastruktur wird?
Genau darum geht es in dieser Folge von „Energie im Wandel“. Podcast-Host Dr. Claus Hartmann spricht mit Patricia Dau von den Stadtwerken Steinburg, der Westholstein Wärme GmbH und watt_2.0 e.V. über die Wärmewende in Schleswig-Holstein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie kommunale Wärmeplanung praktisch wird: Wie entstehen Wärmenetze? Welche Rolle spielen Stadtwerke? Wie lassen sich Abwärme, Großwärmepumpen, Fördermittel, Finanzierung und Kundenkommunikation zusammenbringen? Und warum braucht erfolgreiche Wärmewende vor allem drei Dinge: Mut, Flexibilität und Durchhaltevermögen?
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Wärmewende: Von der Strategie in die Straße
Viele Diskussionen über die Wärmewende bleiben auf der strategischen Ebene stehen. Es geht um Klimaziele, Gesetze, kommunale Wärmeplanung, Förderprogramme und Szenarien für 2040 oder 2045. Das ist wichtig. Aber Patricia Dau macht im Gespräch sehr deutlich: Die eigentliche Arbeit beginnt dort, wo der Plan auf die Realität trifft.
Denn ein Wärmenetz entsteht nicht auf dem Papier. Es entsteht in Straßen, Gehwegen, Kellern, Energiezentralen, Aufsichtsräten, Förderanträgen und Gesprächen mit Kundinnen und Kunden. Es braucht Flächen, Leitungen, Genehmigungen, Finanzierungsmodelle, Baukapazitäten und Vertrauen. Die Wärmewende ist damit nicht nur eine technische Aufgabe, sondern ein regionales Transformationsprojekt.
Claus Hartmann stellt im Gespräch deshalb eine zentrale Frage: „Wie unterscheidet sich in deiner Wahrnehmung eigentlich das Thema Wärmewende zur Stromwende?“
Die Antwort zeigt den Kern des Problems. Die Wärmewende und die Stromwende lassen sich nicht getrennt denken. Wärme wird künftig immer stärker durch Strom erzeugt: über Wärmepumpen, Großwärmepumpen, elektrische Prozesswärme oder hybride Systeme. Gleichzeitig steigt auch der Strombedarf durch E-Mobilität, Industrie und Logistik. Damit wird klar: Wer Wärmewende sagt, muss auch über Stromnetze, Lastmanagement und Infrastruktur sprechen.
Patricia Dau: Von Überlingen in die kommunale Energiewirtschaft
Patricia Dau bringt eine besondere Perspektive in die Folge ein. Sie kommt ursprünglich aus Überlingen am Bodensee und ist 2012 nach Schleswig-Holstein gekommen – aus Interesse an erneuerbaren Energien. Am BBZ in Osterrönfeld absolvierte sie ein Abitur mit Schwerpunkt erneuerbare Energien. Danach folgte ein duales BWL-Studium an der Nordakademie, direkt im Umfeld der Stadtwerke Steinburg.
Heute arbeitet Patricia Dau im Bereich Transformation. Dazu gehören erneuerbare Wärme, E-Mobilität und erneuerbare Energien. Gleichzeitig ist sie Prokuristin der Westholstein Wärme GmbH. Diese Verbindung aus energiewirtschaftlichem Praxiswissen, kommunaler Verantwortung und konkreter Projektumsetzung macht das Gespräch besonders wertvoll.
Denn Patricia spricht nicht über Wärmewende aus der Distanz. Sie spricht aus der Umsetzung heraus. Aus Projekten, die geplant, finanziert, umgebaut, angepasst und erklärt werden müssen. Genau diese Perspektive fehlt in vielen Debatten.
Stadtwerke Steinburg und Westholstein Wärme: Regionale Umsetzung statt abstrakter Konzepte
Die Stadtwerke Steinburg wurden 2008 als Dienstleistungsgesellschaft gegründet. Sie bündeln Personal und Dienstleistungen für mehrere kommunale Versorger: unter anderem Itzehoe, Glückstadt, Wilster und Brunsbüttel. Damit stehen sie exemplarisch für eine Entwicklung, die in der Energiewirtschaft immer wichtiger wird: Stadtwerke müssen stärker kooperieren, Synergien heben und gemeinsam Kompetenzen aufbauen.
Die Westholstein Wärme wiederum ist darauf ausgerichtet, Wärmeprojekte in Dithmarschen und Steinburg umzusetzen. Besonders dort, wo Kommunen kein eigenes Stadtwerk haben, können solche Gesellschaften eine zentrale Rolle spielen. Sie bringen fachliche, organisatorische und energiewirtschaftliche Kompetenz in die Fläche.
Für die Wärmewende ist das entscheidend. Denn viele kleinere Kommunen wissen zwar, dass sie handeln müssen. Aber sie verfügen nicht automatisch über die Ressourcen, um Wärmenetze zu planen, Fördermittel zu beantragen, Investitionen zu strukturieren und Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen. Hier können Stadtwerke und regionale Wärmegesellschaften zu echten Ermöglichern werden.
Das regenerative Wärmenetz in Brunsbüttel
Ein besonders konkretes Beispiel ist das regenerative Wärmenetz in Brunsbüttel. Bis 2029 soll dort in der ersten Ausbaustufe ein Netz mit rund sieben Kilometern Länge und elf Megawatt Erzeugungsleistung entstehen. Perspektivisch sollen etwa 20 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner Brunsbüttels mit regenerativer Fernwärme versorgt werden.
Das Projekt zeigt, wie vielfältig moderne Wärmewende sein kann. Es geht nicht um eine einzige Technologie, sondern um ein System aus verschiedenen Quellen. Genutzt werden unter anderem Abwärme, Großwärmepumpen, Industrieabwasser, Wasser aus dem Nord-Ostsee-Kanal und Dampf aus einem Hackschnitzel-Heizwerk. Besonders bemerkenswert: Für das neue regenerative Netz ist keine fossile Verbrennung vorgesehen. Patricia beschreibt es sinngemäß als Netz ohne Schornstein.
Diese Form der Wärmewende ist deutlich komplexer als der Austausch einzelner Heizungen. Sie verbindet Industrie, Kommune, Stadtwerk, Fördermittelgeber, Planungsbüros, Bauunternehmen und Kundinnen und Kunden. Gerade deshalb ist sie so relevant: Wenn solche Projekte gelingen, können sie zeigen, wie regionale Dekarbonisierung praktisch funktionieren kann.
Warum Wärmewende Zeit braucht
In der öffentlichen Diskussion entsteht manchmal der Eindruck, kommunale Wärmeplanung sei vor allem ein Planungsdokument. Patricia Dau macht deutlich, dass das zu kurz greift. Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategischer Einstieg. Sie zeigt, wo Wärmebedarfe liegen, welche Infrastruktur vorhanden ist und wie eine klimaneutrale Wärmeversorgung grundsätzlich aussehen könnte.
Die eigentliche Wärmeplanung geht jedoch viel tiefer. Es muss geprüft werden, welche Potenziale real verfügbar sind, welche Flächen genutzt werden können, welche Medien bereits im Boden liegen und ob überhaupt Platz für neue Wärmeleitungen vorhanden ist. Bei Wärmenetzen geht es um große Gräben, teilweise um komplette Straßenräume und um eine Baupraxis, die mit bestehenden Leitungen, Genehmigungen und Nutzungskonflikten umgehen muss.
Claus Hartmann fragt deshalb sehr treffend: „Gibt es weitere Hindernisse, die, ich sag mal, die du wahrnimmst, die aber in der öffentlichen Diskussion so gar nicht auftauchen.“
Ein zentrales Hindernis ist Zeit. Nicht, weil niemand arbeiten will. Sondern weil Fördermittelprozesse, Ausschreibungen, Finanzierungsstrukturen, Bauplanung und Kundenkommunikation nacheinander greifen müssen. Zwischen einer ersten Idee und einem fertigen Wärmenetz können Jahre liegen. Diese Zeitspanne zu erklären, ist eine der großen kommunikativen Aufgaben der Wärmewende.
Finanzierung als größte Herausforderung der Wärmewende
Patricia Dau benennt die Finanzierung als eine der größten Herausforderungen. Das ist plausibel, denn Wärmenetze sind kapitalintensiv. Leitungen müssen verlegt, Energiezentralen gebaut, Wärmeerzeuger integriert und langfristige Betriebskonzepte entwickelt werden. Gleichzeitig sollen die Preise sozialverträglich bleiben.
Hier liegt ein struktureller Konflikt: Die Wärmewende braucht hohe Investitionen, aber die Kundinnen und Kunden dürfen nicht überfordert werden. Fördermittel sind deshalb nicht nur ein nettes Extra, sondern häufig die Voraussetzung dafür, dass regenerative Wärmenetze wirtschaftlich und sozialverträglich umgesetzt werden können.
Im Gespräch wird deutlich, dass für das Brunsbütteler Projekt eine Förderung von 40 Prozent eine entscheidende Rolle spielt. Ohne solche Fördermittel müssten Millionenbeträge anderweitig finanziert werden. Das würde sich direkt auf die Wärmepreise auswirken.
Gleichzeitig reicht klassische Finanzierung allein oft nicht mehr aus. Patricia spricht über Joint-Venture-Modelle, Projektgesellschaften, externe Partner und Bürgerbeteiligungen. Auch Genussrechte, wie sie bei anderen Infrastrukturprojekten eingesetzt werden, können ein Baustein sein. Die Richtung ist klar: Stadtwerke müssen flexibler werden. Die Transformation lässt sich nicht allein mit den Strukturen der Vergangenheit finanzieren.
Wärmepreise, Vertrauen und Kommunikation
Ein besonders sensibler Punkt der Wärmewende sind die Preise. Viele Kundinnen und Kunden vergleichen Fernwärme direkt mit Gas. Sie schauen auf den Preis pro Kilowattstunde und ziehen daraus eine schnelle Schlussfolgerung. Patricia Dau erklärt, warum dieser Vergleich oft zu kurz greift.
Gas ist noch keine fertige Wärme. Eine Gastherme muss angeschafft, gewartet und betrieben werden. Hinzu kommen Schornsteinfeger, Instandhaltung und künftige regulatorische Anforderungen. Fernwärme hingegen liefert ein fertiges Produkt. Je nach Modell gehören Übergabestation, Wartung und Betrieb zum System des Versorgers. Dadurch verändert sich die Vollkostenbetrachtung.
Trotzdem bleibt die Kommunikation anspruchsvoll. Fernwärmepreise sind komplex. Preisgleitklauseln, Indizes und regulatorische Vorgaben sind für viele Menschen schwer nachvollziehbar. Claus Hartmann sagt dazu aus eigener Erfahrung: „Das ist nicht intuitiv.“
Genau hier entscheidet sich Akzeptanz. Wenn Menschen nicht verstehen, wie ein Preis entsteht, bleibt Misstrauen. Wenn sie aber nachvollziehen können, welche Kosten entfallen, welche Leistungen enthalten sind und warum ein regeneratives Wärmenetz langfristig Stabilität bieten kann, entsteht eine andere Gesprächsbasis.
Wärmewende ist mehr als Fernwärme
Ein wichtiger Punkt der Folge: Wärmewende bedeutet nicht automatisch, überall große Fernwärmenetze zu bauen. Patricia Dau macht deutlich, dass Stadtwerke prüfen müssen, welche Lösung für welchen Standort sinnvoll ist.
In dicht bebauten Gebieten, bei Mehrfamilienhäusern, kommunalen Liegenschaften oder Gewerbeeinheiten kann ein Wärmenetz sehr sinnvoll sein. In anderen Fällen können Contracting-Lösungen, Gebäudenetze oder einzelne Wärmepumpen die bessere Option sein. Stadtwerke müssen also nicht nur Netze bauen, sondern Lösungen entwickeln.
Das ist strategisch entscheidend. Das klassische Gasgeschäft wird langfristig zurückgehen. Wenn Stadtwerke auch künftig Energiepartner ihrer Kundinnen und Kunden bleiben wollen, müssen sie den Wärmemarkt aktiv gestalten. Dazu gehören Fernwärme, Nahwärme, Gebäudenetze, Wärmepumpen-Contracting, Abwärmenutzung und intelligente Betriebsführung.
Die Wärmewende wird damit zu einem neuen Geschäftsfeld. Aber nicht zu einem einfachen. Sie erfordert technische Kompetenz, Kundennähe, Kapital, regulatorisches Verständnis und den Willen, neue Modelle auszuprobieren.
Industrieabwärme, Flusswasser und Großwärmepumpen
Besonders spannend sind die weiteren Projekte, über die Patricia Dau spricht. In Itzehoe wird geprüft, ob Abwärme von Holzindustrie genutzt werden kann, um Stadtteile zu versorgen. In Wilster geht es um Abwärme aus einem Tennet-Konverter. In Glückstadt wird untersucht, ob Abwärme von Steinbeis verteilt werden kann. Hinzu kommen Potenziale durch Elbwasser und Großwärmepumpen.
Diese Beispiele zeigen: Die Wärmewende wird regional sehr unterschiedlich aussehen. Es gibt nicht die eine Standardlösung. Jede Kommune, jedes Quartier und jeder Standort bringt andere Voraussetzungen mit. Mal ist Abwärme verfügbar, mal ein Gewässer, mal ein dichter Gebäudebestand, mal ein großer industrieller Wärmebedarf.
Stadtwerke können hier eine Schlüsselrolle übernehmen, weil sie lokale Gegebenheiten kennen. Sie wissen, wo Netze liegen, welche Kunden relevant sind, welche Flächen verfügbar sein könnten und welche politischen Akteure eingebunden werden müssen. Gerade diese lokale Kompetenz ist ein Vorteil gegenüber rein überregionalen Modellen.
KI, digitale Tools und die Grenzen der Beschleunigung
Auch moderne digitale Werkzeuge und KI kommen im Gespräch zur Sprache. Die Frage liegt nahe: Kann KI die Wärmewende beschleunigen? Patricia Dau sieht KI grundsätzlich als wichtig an. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass die eigentlichen Bremsen derzeit nicht unbedingt in der Netzplanung liegen.
Digitale Tools werden bereits eingesetzt, um Wärmenetze zu simulieren und erste Machbarkeiten zu prüfen. Kleine Netze lassen sich relativ schnell modellieren. Die großen Verzögerungen entstehen eher durch Finanzierung, Fördermittel, Ausschreibungen, Abstimmungen, Medienlagen im Boden und praktische Umsetzungsfragen.
Das ist eine wichtige Einordnung. KI kann Prozesse unterstützen. Aber sie ersetzt keine Förderzusage, keine Baukapazität, keine Finanzierung und kein Gespräch mit einer Eigentümergemeinschaft. Die Wärmewende bleibt ein Umsetzungsprojekt im echten Raum.
Mut, Flexibilität und Durchhaltevermögen
Am Ende des Gesprächs bringt Patricia Dau die Erfolgsfaktoren der Wärmewende auf drei Begriffe: Mut, Flexibilität und Durchhaltevermögen.
Mut braucht es, weil neue Wege gegangen werden müssen. Viele regenerative Wärmenetze entstehen nicht nach einem fertigen Standardrezept. Es gibt technische, finanzielle und politische Unsicherheiten. Wer hier wartet, bis alles perfekt abgesichert ist, wird nicht ins Handeln kommen.
Flexibilität braucht es, weil sich Rahmenbedingungen ändern. Förderprogramme verändern sich, Energiepreise schwanken, gesetzliche Vorgaben werden angepasst, Planungen müssen überarbeitet werden. Das Brunsbütteler Projekt zeigt das deutlich: Ursprüngliche Planungen mit Gaskesseln wurden nach der Energiekrise verändert. Heute steht ein regeneratives Konzept ohne fossile Verbrennung im Mittelpunkt.
Durchhaltevermögen braucht es, weil Rückschritte Teil des Prozesses sind. Fördermittelwechsel, neue Machbarkeitsstudien, Finanzierungsfragen, Bauprobleme und Kundenkommunikation gehören dazu. Wärmewende ist kein Sprint. Sie ist ein langfristiger Umbau der regionalen Infrastruktur.
Stadtwerke als Gestalter der Wärmewende
Diese Podcastfolge zeigt eindrucksvoll, warum Stadtwerke für die Wärmewende unverzichtbar sind. Sie sitzen an der Schnittstelle zwischen kommunaler Verantwortung, technischer Infrastruktur, Kundenbeziehung und regionaler Umsetzung. Sie müssen nicht nur Energie liefern, sondern Transformation organisieren.
Das bedeutet: Stadtwerke werden künftig stärker zu Projektentwicklern, Infrastrukturfinanzierern, Kommunikationsplattformen und Wärmedienstleistern. Sie müssen erklären, vermitteln, planen, bauen, betreiben und manchmal auch schlechte Nachrichten überbringen. Gleichzeitig können sie Vertrauen schaffen, weil sie vor Ort präsent sind.
Die Wärmewende wird nur gelingen, wenn diese Rolle ernst genommen wird. Nicht jede Kommune kann allein Wärmenetze entwickeln. Nicht jeder Kunde kann allein die beste technische Lösung bewerten. Nicht jedes Projekt lässt sich rein privatwirtschaftlich finanzieren. Es braucht regionale Akteure, die Verantwortung übernehmen.
Patricia Dau zeigt in dieser Folge, wie das aussehen kann: pragmatisch, ehrlich, lösungsorientiert und mit dem klaren Anspruch, aus kommunaler Wärmeplanung reale Projekte zu machen.
Fazit: Die Wärmewende entscheidet sich vor Ort
Die Wärmewende ist kein abstraktes Zukunftsthema. Sie entscheidet sich in Brunsbüttel, Itzehoe, Wilster, Glückstadt und vielen anderen Kommunen. Sie entscheidet sich dort, wo Stadtwerke, Kommunen, Industrie, Fördermittelgeber und Kundinnen und Kunden gemeinsam neue Lösungen entwickeln.
Die Folge mit Patricia Dau macht Mut, weil sie zeigt: Es gibt bereits konkrete Projekte. Es gibt Menschen, die Verantwortung übernehmen. Es gibt technische Lösungen, regionale Potenziale und neue Geschäftsmodelle. Aber sie zeigt auch: Die Wärmewende wird nicht einfach. Sie braucht Kapital, Zeit, Vertrauen und eine klare Kommunikation.
Am Ende bleibt die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Die Wärmewende ist nicht nur eine Frage der Technik. Sie ist eine Frage der Haltung. Wer sie gestalten will, braucht Mut für neue Wege, Flexibilität bei veränderten Rahmenbedingungen und Durchhaltevermögen, wenn es schwierig wird.
Genau deshalb lohnt sich diese Podcastfolge mit Patricia Dau. Sie zeigt nicht die Hochglanzversion der Wärmewende, sondern die echte Umsetzungspraxis. Und genau dort entscheidet sich, ob der nachhaltige Wandel in der Energiewirtschaft gelingt.
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