👉 Zur Podcastfolge:
Hier kannst du die komplette Episode anhören: Warum 2026 mein Vortragsjahr wird – Mut, Transformation und die Lust aufs große Publikum
Ein persönlicher Wendepunkt am Ende von 2025
Manchmal kündigen sich Veränderungen nicht laut an. Sie entstehen leise, fast unmerklich – und plötzlich spürt man, dass man an einer Schwelle steht. Genau so fühlte sich mein November an, als ich in Kassel beim AGFW – ehemals Arbeitsgemeinschaft Fernwärme – eine Keynote halten durfte.
Dort geschah etwas, das mich tief bewegt hat: Ich merkte, wie viel Freude mir die Bühne macht. Wie mühelos ich in meine Rolle finde. Wie sehr mich das Zusammenspiel aus Storytelling, Energie, Publikum und Resonanz erfüllt.
Und vor allem:
Wie sehr ich das vermisst habe.
In den letzten Jahren lag mein Fokus stark auf Strategie-Workshops für Stadtwerke, Veränderungsbegleitung und Beratung. Ich liebe diese Arbeit, keine Frage. Doch gleichzeitig spürte ich immer wieder eine leise Stimme:
„Da wartet noch etwas auf dich.“
Diese Stimme wurde in Kassel laut.
Der Moment, der alles ins Rollen brachte
Ich stand auf der Bühne, ohne meinen gewohnten Laptop, ohne meine üblichen Stichwortzettel, weil – wie ich im Podcast erzähle – mein MacBook nicht in der Lage war, zwei unterschiedliche Videosignale auszugeben. Ein unerwartetes technisches Hindernis also.
Und paradoxerweise war genau das gut. Es hat mich gezwungen, mich auf etwas anderes zu verlassen: auf mich selbst.
Zum ersten Mal seit langer Zeit hielt ich einen Vortrag, bei dem ich nicht nur wusste, was als Nächstes kommt, sondern es fühlte. Der rote Faden saß, die Storys flossen – und das Publikum ging mit.
Einer der Sätze, die ich im Podcast teile und die diesen Moment perfekt beschreiben, lautet:
„Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, jetzt weiß ich, wo ich praktisch eine Pause mache und was als Nächstes kommt.“
Das klingt simpel, aber in Wahrheit ist es ein Wendepunkt.
Es ist das erste Anzeichen dafür, dass etwas „rund“ wird. Dass sich Erfahrung, Wiederholung, Handwerk und Persönlichkeit miteinander verbinden.
Und während ich dort stand, wurde mir klar:
2026 soll wieder ein Bühnenjahr werden.
Ein Jahr, in dem ich das tue, was mich begeistert und was mich wachsen lässt.
Die Kraft der Wiederholung – und warum ich sie lange unterschätzt habe
Ich gebe zu: Lange Zeit habe ich mich dagegen gesträubt, Vorträge zu wiederholen. Ich hatte das Gefühl, mich selbst zu langweilen – oder schlimmer noch: das Publikum.
Doch dieser Gedanke ist ein Trugschluss.
Denn Menschen im Raum hören meinen Vortrag zum ersten Mal.
Für sie ist alles frisch.
Für sie ist alles neu.
Für sie ist alles bedeutend.
Und ich habe gelernt, dass Wiederholung nicht Langweile bedeutet, sondern Meisterschaft.
Das war eine innere Blockade, die ich lösen musste. Im Podcast sage ich dazu:
„Ich hatte so einen Knoten, vielleicht sogar eine Blockade, dass ich gelangweilt von mir selber bin, wenn ich meine Vorträge wiederhole.“
Doch Kassel hat mir gezeigt:
Wiederholung schafft Tiefe.
Wiederholung schafft Präzision.
Wiederholung schafft Vertrauen in die eigene Wirkung.
Und vor allem: Wiederholung ermöglicht es, frei zu werden.
Storytelling als Brücke zum Herzen der Menschen
Wer mich kennt, weiß: Ich liebe Storytelling.
Ich glaube zutiefst daran, dass Geschichten die stärkste Form der Transformation sind. Sie verbinden Menschen, weil sie Emotionen auslösen – und Emotionen bewegen uns viel mehr als Zahlen, Modelle oder Konzepte.
In Kassel habe ich zwei Geschichten erzählt, die vielen im Raum lange im Gedächtnis bleiben werden:
1️⃣ Die Geschichte vom Elektriker, dessen System nach der Implementierung niemand nutzen wollte – ein Paradebeispiel für die Phasen der Veränderung in Organisationen.
2️⃣ Die Geschichte meines Fahrradunfalls, bei dem ich mir vier Schneidezähne ausgeschlagen habe.
Die Pointe dieser schmerzhaften Episode ist für mich bis heute eine tiefe Erkenntnis:
Nicht das, was passiert, prägt unser Leben – sondern die Geschichte, die wir uns darüber erzählen.
Im Podcast schildere ich dazu:
„Wie man aus einem der schlimmsten Tage meines Lebens einen der besten Tage meines Lebens machen kann – einfach durch einen kleinen Mindchange.“
Diese Haltung möchte ich künftig in noch mehr Vorträgen teilen.
Denn Transformation beginnt immer im Inneren – bei der Art und Weise, wie wir die Welt interpretieren.
2026: Die Bühne wird wieder größer
Nach dem Vortrag in Kassel war klar:
Ich möchte zurück zur Bühne.
Und es fühlt sich nicht wie ein Neuanfang an, sondern wie eine Rückkehr zu etwas, das schon immer da war. 2020 hatte ich den Plan, mich vollständig auf Vorträge zu konzentrieren – doch dann kam die Pandemie. Alles brach zusammen.
Aus der Not entstand etwas Neues: Beratungsprojekte, Workshops, Prozessbegleitung.
Aber die ursprüngliche Vision blieb irgendwo liegen.
2026 hole ich sie zurück.
Mit klarerer Haltung, mehr Erfahrung, tieferem Know-how und einer gewachsenen inneren Stärke.
Warum ich wieder in Coaching investiere
Guter Vortrag entsteht nicht durch Zufall.
Er entsteht durch Handwerk, durch Persönlichkeitsentwicklung, durch ehrliches Feedback – und durch das Zusammenspiel all dieser Elemente.
Ein besonders inspirierender Impuls kam von Markus, meinem Business-Buddy, der kürzlich einen TEDx-Talk gehalten hat. Sein Prozess, sein Coaching, seine Entwicklung – all das hat mich daran erinnert, wie wichtig professionelle Begleitung ist.
Deshalb starte ich 2026 mit einem dreitägigen Intensivseminar bei Lutz Langhoff.
Die Frage dort lautet nicht: Wie halte ich einen guten Vortrag?
Sondern: Wer bin ich auf der Bühne?
Genau das brauche ich jetzt.
Fokus, Klarheit und das Wesentliche
In der Podcastfolge reflektiere ich auch, wie oft ich dazu neige, „zu viel zu sammeln“. Zu viele Ideen, zu viele Varianten, zu viele Möglichkeiten. Matthias Messmer, mit dem ich meine Keynotes entwickelt habe, hat mich mehrmals darauf hingewiesen, dass ich das Wesentliche oft im kreativen Feuerwerk verstecke.
2026 soll daher ein Jahr der Klarheit werden.
Ein Jahr des Fokussierens.
Ein Jahr, in dem ich das, was mich wirklich antreibt, wieder in den Mittelpunkt stelle.
Und das ist:
Menschen für Transformation zu begeistern.
Egal ob in der Energiewirtschaft, in Organisationen oder im persönlichen Kontext.
Was bleibt – und was sich verändert
Natürlich werde ich auch weiterhin Strategie-Workshops durchführen. Viele davon sind bereits für 2026 geplant und ich freue mich darauf.
Aber mein Kalender wird anders aussehen als in den letzten Jahren.
Weniger operative Tiefe, mehr inspirierende Breite.
Weniger Einzelgespräche, mehr Bühnenmomente.
Weniger Prozessführung, mehr Impulskraft.
Oder anders gesagt:
👉 Workshops bleiben Teil meiner Arbeit.
👉 Vorträge werden wieder Teil meiner Identität.
Warum es keine Zufälle gibt
Eine Sache zieht sich durch diese Podcastfolge – und durch mein Leben:
Wenn sich etwas häuft, wenn sich Türen plötzlich öffnen, wenn Themen sich wiederholen, dann schaue ich hin.
In den letzten Wochen kamen gleich mehrere Signale:
-
Markus’ TEDx-Talk
-
der Newsletter der GSA
-
die Chance zur Teilnahme an der Rednernacht in Hamburg
-
der Kontakt zu Lutz Langhoff
-
das sehr gute Feedback in Kassel
-
und meine eigene innere Stimme, die endlich wieder laut werden durfte
Es wäre fast fahrlässig, diese Signale zu ignorieren.
Und deshalb gehe ich 2026 den Weg, der schon lange auf mich wartet.
Ein Ausblick: Was du 2026 von mir erwarten kannst
2026 wird ein Jahr der Bühne. Der Klarheit. Der Inspiration.
Du kannst dich freuen auf:
✨ neue Keynotes zu Veränderung, Transformation und Energiewende
✨ lebendige Geschichten aus meinem Beratungsalltag
✨ intensiveres Storytelling
✨ mehr Präsenz auf Veranstaltungen
✨ eine klare Ausrichtung meiner Marke
✨ die Rückkehr zu meinem Herzensprojekt: Menschen bewegen
Und vor allem:
Ich werde mich trauen, groß zu denken.
Vielleicht ist das die wichtigste Veränderung überhaupt.
Fazit: Manchmal zeigt dir das Leben genau, wo du hingehörst
Wenn ich aus dieser Podcastfolge einen Kern ziehen müsste, dann wäre es dieser:
Transformation beginnt damit, die eigene innere Wahrheit wieder ernst zu nehmen.
Ich habe sie lange überhört.
Aber 2026 werde ich ihr folgen.
Und vielleicht ist dieser Weg nicht nur meiner.
Vielleicht ist es auch für dich der Impuls, wieder an das anzuknüpfen, was du einmal wolltest – bevor das Leben dazwischenkam.